Erinnerungskultur

lettland exklusiv

Ilze Dzene
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ilze.dzene@baltikum-exklusiv.com

Die Erinnerungskultur

AUF DEN SPUREN DER ERINNERUNGEN
oder WIE LETTLAND MIT DER VERGANGENHEIT UMGEHT

 

Eine Tür.
Sie ist geschlossen.
Aufmachen, die Tür?
Dann weiß ich, was dahinter ist.
Aber lohnt es?

Ich bleibe stehen
vor der geschlossenen Tür.
Aus  Mensch. Tür. Leere

von Anatols Imermanis
deutsch von Matthias Knoll

 

Machen Sie die Tür in die Vergangenheit auf!

Lernen Sie Lettland durch seine Geschichte und die Geschichte durch die Augen der Leute kennen und verstehen. Sie werden den Kontrast der grausamen Ereignisse der Vergangenheit und die unschuldige Schönheit der Landschaft im lettgallischen „Tausend-Seenland“ und in der „Kurländischen Schweiz“ erleben.

Sie werden die vielen Gesichter der pulsierenden Metropole Riga sehen. Sie werden Land und Leben der vielen Völker miteinander auch außerhalb der Hauptstadt in Liepaja und Daugavpils, in  Preili und Kuldiga kennenlernen. Sie können erfahren, wie Letten, Russen und  Juden mit der Erinnerungskultur umgehen und was sie aus ihrer Vergangenheit der dreifachen Okkupation heute machen.

 

Ihr Reiseprogramm:

                                                                               

1.Tag: Ankunft in Riga

  • Ankunft am Flughafen/ Transfer zum Hotel, deutschsprachige Stadtführung durch die Altstadt und das Jugendstilviertel (3h)
  • Übernachtung im  4*  Hotel Monica Centrum. Das Hotel befindet sich gegenüber vom Park in der Mitte zwischen Altstadt und Jugendstilviertel.

 

2. – 4. Tag: Riga

  • Zeit für individuelle Erkundung der Stadt
  • Besuch des Okkupationsmuseum in Riga
  • Thematische deutschsprachige Führung mit Besuch des Brüderfriedhofes in Riga und der Holocaust-Gedenkstätte in Salaspils, Rumbula und Bikernieki. (ca. 4 h)
  • Besuch des 2010 eröffneten Ghetto-Museums in Riga
  • Besichtigung des Museums der jüdischen Gemeinschaft in Lettland. Sie ist die größte jüdische Gemeinschaft im Baltikum; zusammen mit der anderen jüdischen Gemeinde „Shamir“ organisiert sie das Kulturangebot, unterstützt den Unterricht an den jüdischen Schulen und fördert die Forschungsarbeit zu Holocaust-Themen in Lettland.
  • Besuch des Kriegsmuseums in Riga
  • Übernachtung im  4*  Hotel Monica Centrum. (3 Nächte)

 

5. Tag: Riga – Jekabpils – Daugavpils (ca. 230 km)

  • Übernahme des Mietwagens am Hotel
  • Fahrt nach Daugavpils.  Die südöstliche Gegend Lettlands ist für ihre Weitläufigkeit und die vielen Seen bekannt. Die Strecke führt durch einige in der Holocaust-Geschichte traurig bekannte Orte wie Jaunjelgava, Jekabpils, und an das von der Hauptstrasse etwas abseits gelegene Viesite vorbei.
  • Daugavpils – einer der damaligen Getto-Standorte, hat heutzutage eine der größten jüdischen Gemeinschaften außerhalb Rigas.
  • Besichtigung der Synagoge: das Kaddisch-Gebetshaus wurde 1850 erbaut. Im zweiten Stock der Synagoge ist seit Kurzem das Museum „Juden in Daugavpils und Latgale” untergebracht.
  • Übernachtung im kleinen Gasthaus Duets, ca. 10 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Kostenlose Parkplätze am Hotel verfügbar.

 

6. Tag: Daugavpils – Aglona - Preili

  • Fahrt in das katholische Zentrum Lettlands – Aglona. (ca. 55 km)
  • Die Basilika, die wichtigste Sehenswürdigkeit von Aglona, ist im späten Barockstil gebaut und verkörpert einen der berühmtesten heiligen Orte weltweit. Besichtigung nur mit Voranmeldung möglich.
  • Besuch des 2008 eröffneten Museums über den 2. Weltkrieg in Aglona. Das Museum ist eine private Sammlung von Herrn Valdis Tumovs.
  • Weiterfahrt durch das „Land der blauen Seen“ nach Preili
  • Besichtigung des jüdischen Friedhofs in Preili
  • Übernachtung im kleinen privat geführten Gasthaus „Pie Plica“ in Preili.

 

7. Tag: Preili – Riga

  • Rückfahrt nach Riga. (ca. 210 km)
  • Übernachtung im 4* Hotel Monica Centrum

 

8. Tag: Riga – Jelgava  – Auce – Saldus  - Liepaja (ca. 250 km)

  • Der zweite „Schmerzensweg“ führt in den südwestlichen Teil Lettlands nach Liepaja – „die Stadt, wo der Wind geboren wird“.
  • Liepaja – die südlichste Ostseestadt Lettlands, ist durch ihren Hafen zu allen Zeiten ein begehrtes strategisches Ziel gewesen, ein sowjetischer Stützpunkt und einer der Getto-Standorte der Holocaust-Zeit.

Liepaja ist die unruhige Stadt der Kontraste, die schon in der Bauweise der Stadt geprägt sind: der Jugendstil im Stadtkern und die alten Holzbauten im „Ostseepark“.

  • Besuch des Geschichtsmuseums der jüdischen Gemeinschaft in Liepaja
  • Besuch des Museums im früheren Kriegshafen, der Ende 19. Jhs. als Stützpunkt für die Marine des russischen Imperiums ausgebaut wurde. Die Besucher haben die Möglichkeit bei einer Theatervorstellung in die Rolle eines Gefängnisinsassen zu schlüpfen und beim Fackelzug die unterirdischen Labyrinthe der Nordforts zu durchlaufen.
  • Besichtigung der Holocaust-Gedenkstätte in Skedes kapas (ca. 15 km. von Liepaja entfernt)
  • Übernachtung im 5*Promenade Hotel in Liepaja. Das Hotel ist in einem früheren Getreidespeicher eingerichtet und ist reizvoll am Kanal neben dem Yachthafen und dem Hafen von Liepaja gelegen.

 

9. Tag: Liepaja – Kuldiga

  • Weiterfahrt nach Kuldiga (ca. 90 km)
  • Kuldiga - Die alte Hauptstadt des Herzogtums von Kurland bietet viele Sehenswürdigkeiten, u. a. die alte Steinbrücke, die als Kulisse für viele Geschichtsdramen gedient hat, und den breiten Wasserfall „Ventas Rumba“.
  • Besichtigung der früheren Synagoge in Kuldiga, 1875 gebaut. Momentan liegen die Umbaumaßnahmen in den letzten Zügen, ab Sommer 2011 soll das Gebäude die Stadtbibliothek in Kuldiga beherbergen.
  • Unsere Empfehlung: machen Sie einen Ausflug in die Umgebung von Kuldiga, in das schöne naturbelassene Abava-Tal mit dem kleinen Wasserfall bei Renda.
  • Übernachtung im 3*Hotel Kolonna in Kuldiga

 

10. Tag: Kuldiga – Sabile – Tukums – Riga (ca. 175 km)

  • Durch die „Kurländische Schweiz“ führt der Weg durch Sabile und Kandava weiter nach Tukums.
  • Sabile hat mit dem nördlichsten Weinberg der Welt eine Besonderheit aufzuweisen.

Sehenswert u.a. die lutheranische Kirche mit der ältesten Glocke und der ältesten Kanzel Lettlands.

Um 1890 waren 73% der Bevölkerung Sabiles jüdisch. Nach dem Holocaust gab es hier keine jüdische Gemeinde mehr. Die 1890 erbaute Synagoge wird heute als Konferenz-Saal und Ausstellungsraum genutzt.

  • Besichtigung des jüdischen Friedhofes in Tukums
  • Ankunft in Riga, Rückgabe des Mietwagens am Hotel
  • Um 20.00 Uhr an der Freiheitsstatue findet eine Gedenkstunde „Ugunscels“ (Feuerweg) in Erinnerung an den „Baltischen Weg“- die Menschenkette vom 23.8.1989 statt.
  • Übernachtung im 4* Hotel Monica Centrum

 

11. Tag: Rückkehr

  • Transfer zum Flughafen

 

Eingeschlossene Leistungen:

  • Transfer Flughafen – Hotel - Flughafen
  • 8 Übernachtungen im Doppelzimmer im 3 -5-Sterne Hotels mit  Frühstück, sowie 2 Übernachtungen mit Frühstück im Gasthäusern in Daugavpils und Preili
  • deutschsprachige Führung in Riga
  • thematischer Ausflug inkl. Transport und deutschsprachige Reiseleitung
  • Mietwagen der kleinsten Kategorie für 6 Tage

           

Nicht eingeschlossen sind

  • sämtliche Eintrittsgelder
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Reiserücktrittskostenversicherung

 

Zusätzlich buchbare Leistungen

Linienflug ab Ihrem Heimatflughafen nach Riga und zurück

 

Reisepreis pro Person: ab 555,-- Euro pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag  auf Anfrage)

 

Die von uns gemachte Kilometerangabe ist unverbindlich und soll ausschliesslich der besseren Übersicht dienen.
Für die Reise benötigen Sie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.
 

Es gelten die AGB von Baltikum Exklusiv (siehe www.baltikum-exklusiv.com)
Alle Angaben vorbehaltlich Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Festbuchung.

 

Ansprechpartnerin für Buchungen und weitere Informationen:

Ilze Dzene

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