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Slitere - Der kleinste Nationalpark des Landes

Darum ist es hier so schön 

Nach dem Gauja Nationalpark ist der Slitere Nationalpark wohl die bekannteste und auch beliebteste Region, um einen naturverbundenen Urlaub zu verbringen oder Tagesausflüge zu unternehmen. Auf der von der Ostsee umspülten Halbinsel kommen Meer, Laubwälder, Moore und Feuchtgebiete zusammen und schaffen ein einzigartig schönes Landschaftsbild.

Wo liegt der Slitere Nationalpark

Der Nationalpark Slitere liegt im Norden von Lettland, rund um das Kap Kolka. Er ist mit einer Fläche von 265 km² der kleinste der lettischen Nationalparks. Die Hafenstadt Ventspils ist nur 70 km entfernt, die Hauptstadt Riga hingegen 170 km.

Was kann ich im Slitere Nationalpark erleben?  

Bekannt ist der Nationalpark vor allem für die „Blauen Berge“. Das sind Erhebungen von circa 20 Metern, welche die Urküste des Baltischen Eismeeres bilden. Der 1849 erbaute Leuchtturm im Inneren des Parks ist der am weitesten im Inland liegende Leuchtturm Lettlands und gleichzeitig der am höchsten über dem Meeresspiegel gelegene. Er dient als Aussichtsturm und an klaren Tagen kann man sogar bis nach Estland zur Insel Saaremaa schauen.
In den Küstendörfern wie Kolka, Sikrags und Saunags ist die livische Sprache und Kultur immer noch präsent und deshalb besonders sehenswert. In Mazirbe, dem größten Dorf, befindet sich das Volkshaus der Liven, sowie eine Sammlung livischer Haushaltsgegenstände.
Der Nationalpark ist in mehrere Schutzzonen eingeteilt, die zum Teil nicht für Besucher zugänglich sind. Es bestehen jedoch mehrere Rad- und Wanderwege. Unternehmen Sie z.B. eine Radtour von Mazirbe bis zu Sikrags entlang des Schmalspureisenbahnwegs, vorbei an dem Großmeer (Ostsee) und dem Kleinmeer (Rigaer Meeresbucht). Am Kap Kolka stoßen diese beiden Meere zusammen. Auf dem Naturpfad Peterezers stoßen Sie auf die Vigu und Kangaru Landschaft, die aus Dünenbergen und feuchten Senken zwischen den Dünen besteht und einmalig in Europa ist.
Für alle Naturliebhaber ist der Nationalpark trotz der geringen Fläche (im Gegensatz zum Gauja und Kemeri Nationalpark) unverzichtbar und sollte auf keiner Rundreise durch das Baltikum und Lettland fehlen.