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Bialowieza Nationalpark - Ein verwunschener Wald

Darum ist es hier so schön

Seit 1921 sind in dem streng geschützten Gebiet praktisch keine Forstarbeiten mehr durchgeführt worden. Dadurch nimmt dort die Natur ihren freien Lauf. 1977 wurde der Nationalpark als UNESCO Biosphärenreservat ausgezeichnet und zwei Jahre später zur ersten und einzigen natürlichen UNESCO-Welterbestätte in Polen erklärt.
Die Geschichte des Urwalds reicht zurück bis ins Jahr 8000 v. Chr. Auch heute sind im Park noch über 400 Jahre alte Bäume zu finden, einige fielen auch schon der Natur zum Opfer – so die 500 Jahre alte Jagielloeiche, die 1974 vom Wind entwurzelt wurde. Genau deshalb ist der Nationalpark so besonders und verwunschen.
Bekannt ist der Park aber auch für seine Bewohner – nämlich die Wisente. Sie sind das Symbol des Nationalparks und nach ihrer Ausrottung 1919 leben mittlerweile wieder 450 freilebende Wisente im Bialowieza Nationalpark. Neben den Wisenten sind auch Wölfe, Luchse und Biber im Park zu finden. Insgesamt umfasst die Fauna mehr als 12.000 Arten. 

Wo liegt der Bialowieza Nationalpark?

Der Bialowieza Nationalpark liegt -wie auch der Biebrza Nationalpark- in der Woiwodschaft Podlachien im Osten von Polen, an der Grenze zu Weißrussland. Nur etwa zwei Fünftel der Parkfläche befinden sich auf der polnischen Seite, dennoch ist er der älteste und ursprünglichste Nationalpark Polens.

Was kann ich im Bialowieza Nationalpark erleben? 

Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Wisentgehege im Park. Der „Bison Track“ führt über eine Strecke von über 20 km durch den Wald. Er verbindet die Winterfütterungsplätze in Babia Gora und Kosy Most. Im Sommer sind die Tiere jedoch nur in der Dämmerung blicken. Um einen Blick auf die Wisente zu werfen, sollten Sie also früh aufstehen oder die Tierbeobachtung am Ende ihres Tagesausflugs machen.
Im Narewka Tal wurde ein Aussichtsturm errichtet, um einige der über 10.000 Tierarten im Park zu beobachten. Wer lieber auf festem Boden den Urwald erkunden möchte, kann dies auf den 21 km langen Wander- und Radwegen tun.