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Baltikum-exklusiv

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Julia Kupfer und Regina Aulenkamp

Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter

Die Pflanzen- und Tierwelt Estlands ist in ihrer Vielgestaltigkeit europaweit einzigartig. Riesige Regenmoore, taigaartige Wälder und traditionell extensiv genutzte Offenlandschaften liegen dicht nebeneinander. Stark mäandrierende Flüsse durchziehen das Land. An den unberührten Küsten erstrecken sich orchideenreiche Strandwiesen und Wacholderheiden. Vor der Küste liegt ein Archipel aus hunderten, vielfach unbewohnten Inseln.

Die Reisezeit ist so gewählt, dass wir den Vogelzug (Seetaucher, Meeresenten, Wattvögel, Kleinvögel), der im Baltikum noch im Gange ist, noch miterleben können. Die sonst im Jahresverlauf sehr unscheinbaren Arten (Rauhfußhühner, Spechte und Eulen) stehen ebenso auf dem Programm, wie die Arten mit östlichem Verbreitungsschwerpunkt (Karmingimpel, Sperbergrasmücke, Schreiadler und Zitronenstelze).

Die botanisch Interessierten kommen ebenfalls nicht zu kurz, denn nicht nur Frühblüher wie Kuhschellen, Trollblumen oder Anemonen blühen in verschwenderischer Pracht, sondern auch die ersten Orchideen.

Zitronenstelze, Birkhuhn, Wachtelkönig, Sperlings-, Habichts- und Rauhfußkauz, Schreiadler, Schlagschwirl, Auerhuhn, Karmingimpel, Drei- und Weissrückenspecht, Ohrentaucher, Eis-, Stern- und Prachttaucher, Eis-, Samt- und Trauerenten sowie Kegel- und Ringelrobben.

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Reiseverlauf

  • Tag 1
    Ankunft in Tallinn
    • Individuelle Anreise nach Tallinn (Ankunft muss zwischen 13.00 und 14.00 Uhr erfolgen)
    • Treffen mit der Gruppe am Flughafen, anschließend geht es zunächst zu einer Führung durch die Altstadt Tallinns
    • Sie ist die intakteste mittelalterliche Stadt in Europa. Sie hat immer noch das ursprüngliche Straßensystem aus dem 13. Jahrhundert. Viele Häuser aus dem 15. Jahrhundert stehen in ihrer ursprünglichen Größe und Form da. Gleichfalls sind alle wichtigen und repräsentativen Regierungsgebäude sowie Kirchen unversehrt
    • Später fahren Sie zur ersten Unterkunft in den Nordwesten Estlands, nur unweit von der Ostsee entfernt. Ganz nah sind Dünenkiefernwälder und traumhafte Kulturlandschaften. Gartenrotschwanz und Grauschnäpper fliegen umher, auch Erlenzeisige und Kernbeißer zeigen sich
    • Am Abend unternehmen Sie eine Wanderung durch die Dünen und am Strand entlang. Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck vom beeindruckenden Zuggeschehen an der Ostsee. Erfreuen können Sie sich außerdem an Kuhschellen, Leberblümchen und Schlüsselblumen, die jetzt in prachtvoller Blüte stehen
    • Übernachtung in bzw. bei Pedase
  • Tag 2
    Birkhahnbalz und Brachpieper
    • Sehr früh aufstehen heißt es an diesem Tag
    • Dafür erwartet Sie mit der Birkhahnbalz ein Naturschauspiel, das es so in Mitteleuropa nicht mehr gibt. Beeindruckend ist nicht nur das Spiel und die Anzahl der anwesenden Hähne, sondern vor allem die einmalige Artenkombination aus Goldregenpfeifer, Wiesenweihe, Uferschnepfe und Wachtelkönig. Fast jedes Jahr gelang in diesem fast menschenleeren Gebiet die Beobachtung von Auerwild
    • Nach einer Regeneration am späten Vormittag im Hotel, fahren Sie ins Naturschutzgebiet Növa, wo Ihnen die Beobachtung von Dreizehenspecht, Steinadler und Raubwürger gelingen sollte. Auf dem Tanajärv brüten Singschwäne. Längere Zeit wollen Sie sich auf den riesigen Waldbrandflächen und offenen Dünen aufhalten, um Brachpieper und Flussregenpfeifer zu suchen. Auf dem nährstoffarmen Regenmoor finden Sie viele Vertreter der Heidekrautgewächse, wie Sumpfporst und Rosmarinheide oder Krähen, Molte- und Moosbeere. Auch der Gagelstrauch und verschiedene Sonnentauarten wachsen hier
    • Übernachtung in bzw. bei Pedase
  • Tag 3
    Seetaucher am Kap und Ohrentaucher in der Lagune
    • Das Kap Pöösaspea ist nicht nur ein idealer Ort für die Beobachtung von Seetauchern (Eis-, Stern- und Prachttaucher) und Meeresenten (Eis-, Samt- und Trauerenten), sondern auch für ziehende Greifvögel (Wespenbussard) und Kleinvögel (Thunberg-Schafstelzen, Rotkehlpieper)
    • Später sind Sie auf der Halbinsel Noarotsi im Naturschutzgebiet Silma unterwegs, wo Sie sich an flachen Seen und ehemaligen Meeresbuchten aufhalten. Hier kommen Rothalstaucher, Raubseeschwalbe und Zwergmöwe vor. In den riesigen Schilfwäldern sind Rohrdommel, Beutelmeise und verschiedene Rohrsängerarten zu hören und zu sehen. Baumfalken jagen nach Libellen
    • Ein Besuch auf Gut Lykholm zeigt Ihnen die untergegangene Welt der Deutschbalten
    • Am Nachmittag fahren Sie nach Haapsalu, einem ehemaligen Kurort russischer Zaren und des Komponisten Peter Tschaikowski
    • Die Stadt ist von lagunenartigen Meeresbuchten umgeben. Auf den vielen Inseln brüten Küstenseeschwalben, vergesellschaftet mit Haubentauchern und verschiedenen Möwenarten. Besonders für Fotografen ergeben sich phantastische Motive, da die Ohrentaucher auf einem kleinen Stadtsee nur wenig Scheu zeigen und sich auf wenige Meter präsentieren
    • Übernachtung in bzw. bei Haapsalu
  • Tag 4
    Maritimer Tag auf Hiiumaa
    • Eine Schiffstour zur zweitgrößten Ostseeinsel Estlands ist ein besonderes maritimes Erlebnis
    • Auf der 90-minütigen Überfahrt beobachten Sie Schmarotzerraubmöwen, Naaskelnokk die rasant neben dem Schiff jagen oder Entenarten wie Eis-, Trauer-, Samt- und besonders viele Bergenten, die das ruhige Wasser zwischen den Inseln gern zur Zugzeit aufsuchen. Hiiumaa (schwedisch Dagö -Taginsel), ist nur an den Küsten spärlich besiedelt. Im Inselinneren finden sich ausgedehnte Wälder und offene Moore
    • Das Ziel sind die Kemubucht, wo in den Nasswiesen Kampfläufer balzen und die Flachseen von Singschwänen und vielen nordischen Gänsen aufgesucht werden! Eine kleine Kolonie von Säbelschnäblern ist hier in den letzten Jahren entstanden. Auf einer Insel hat sich eine riesige Kormorankolonie gebildet. Sehr sicher ist auch die Beobachtung von Seeadlern, die hier immer Nahrung finden
    • Auf der Rückfahrt sehen Sie auch Kegel- oder die seltenen Ringelrobben
    • Übernachtung in bzw. bei Haapsalu
  • Tag 5
    Matsalu Nationalpark und Elche
    • Das riesige Delta des eher kleinen Flusses Kasari wurde schon im Jahr 1957 als Nationalpark ausgewiesen und umfasst heute ein 500 qkm großes Gebiet
    • Auf der Nordseite des Deltas werden Sie verschiedene Naturräume aufsuchen. So Haeska, wo der Kasari im Meer mündet
    • In der phantastischen Kulturlandschaft halten sich viele Limikolen auf. Hier ist selbst noch mit arktischen Arten, wie Zwergschwan und Zwergsäger rechnen
    • Bei Pögari liegt einer der bedeutendsten Rastplätze für Weißwangengänse im Baltikum. Hier befindet sich außerdem einer der wenigen Brutplätze der mitteleuropäischen Form des Alpenstrandläufers
    • Später suchen Sie das verfallene schwedische Herrenhaus “Vaike-Roude” und seinen herrlich verwilderter Park auf. Die uralten Bäume sind ideal für die Beobachtung von Weissrückenspecht, Zwerg- und Grauschnäpper, Pirol und Rotdrossel
    • Auf den steinigen Feldern von Soo-Otsa, die Sie am Nachmittag besuchen, kommen der Ortolan und weitere Vögel (Turteltaube) der Offenlandschaft vor
    • Den späten Abend widmen Sie den Eulen. So werden Sie mit etwas Glück Sperlingskauz und Habichtskauz, aber auch den Ziegenmelker sehen und hören
    • Übernachtung in bzw. bei Haapsalu
  • Tag 6
    Schreiadler und Wiesenweihe am Kasari
    • Heute wechseln Sie abermals den Standort. Es geht in den Südwesten Estlands an die Rigaer Bucht
    • Zuvor suchen Sie am Kasari nach Schreiadlern, Rebhühnern und Wiesenweihen. Der frei mäandrierende Fluss ist eingebettet in eine traumhafte Kulturlandschaft, mit einer artenreichen Fauna und Flora. Überall zeigen sich Braunkehlchen und Wiesenpieper. Der Beobachtungsturm bei Kloostri gewährt einen tollen Blick in das unzugängliche Gebiet des Deltas. Hier zeigen sich Elche auch am Tage, da sie nicht bejagt werden
    • Später beobachten Sie am Audru Polder, schon ganz in der Nähe der Sommerhauptstadt Pärnu. Seit Jahren konnten hier immer wieder die seltene Zitronenstelze auf kurzer Distanz sehen. Bei entsprechenden Wasserständen ist das Gebiet artenreich an Wasservögel und Limikolen
    • Am Nachmittag erreichen Sie das Quartier an der Rigaer Bucht
    • Übernachtung in bzw. bei Penu
  • Tag 7
    Goldregenpfeifer und Merlin im Regenmoor
    • Das Nigula-Schutzgebiet besteht im Wesentlichen aus einem riesigen Regenmoor. Hier haben Bruchwasserläufer, Goldregenpfeifer und Raubwürger ihre natürlichen RabaBrutgebiete. Beeindruckende Urwälder mit gigantischen Baumriesen, viel Totholz und üppige Bodenvegetation, finden sich im Zentrum des Regenmoores. Hier sind Zwergschnäpper, Grau- und Weissrückenspecht zu Hause. Der Merlin jagt oft über das spärliche bewaldete Moor, manchmal von Sturmmöwen attackiert. Eingerahmt wird das Moor durch eine artenvielfältige Kulturlandschaft, in der die Dächer der einsamen Höfe noch Storchennester tragen und Wendehals, Grauschnäpper und Schreiadler nicht selten sind
    • Die Nachtexkursion führt Sie in die „Western Taiga“. Hier gilt das Interesse wieder den Eulen (Sperlings,- und Habichtskauz), die Sie in der „baltischen Stille“ ebenso hören wollen, wie den Ziegenmelker und die Waldschnepfe
    • Übernachtung in bzw. bei Penu
  • Tag 8
    Fischteiche und Strandwiesen
    • Sehr spannend sind die Pikla-Fischteiche an der Rigaer Bucht
    • Zu den hier brütenden Rotschenkeln, Sandregenpfeifern und Uferschnepfen kommen weitere durchziehende Arten hinzu. Darunter regelmäßig der Teichwasserläufer. Sehr nah sind Rotsterniges Blaukehlchen und Thunberg-Schafstelzen zu sehen. In den Röhrichten sind Bartmeise, Rohrdommel und verschiedene Rohrsängerarten zu hören oder zu sehen
    • Natürlich sollen Sie sich auch am Karmingimpel erfreuen, der Mitte Mai in Estland eintrifft. An der Außenküste sind die Wattflächen immer gut für Sumpfläufer und Odinshühnchen, ganz sicher aber für Dunkle Wasserläufer und Zwergstrandläufer
    • Übernachtung in bzw. bei Penu
  • Tag 9
    Frühexkursion und Heimreise
    • Nach einer Frühexkursion im Umfeld des Übernachtungsortes fahren Sie am Vormittag nach Tallinn zurück
    • Je nach zur Verfügung stehender Zeit und in Abhängigkeit von den Flugzeiten, suchen Sie nochmals die Altstadt von Tallinn auf
    • Individuelle Heimreise (der Rückflug sollte nicht vor 13.00 Uhr erfolgen)

Das sind Ihre Reiseleistungen

Eingeschlossene Leistungen

  • 8 Übernachtungen in Doppelzimmern in Mittelklassehotels und hochwertigen Ferienhäusern

  • Vollpension: Frühstück, Mittagessen als Lunch, Abendessen

  • Estnische Reiseleitung und Spezialisten

  • Begleitung durch einen Mitarbeiter von NationalparkTours mit ornithologischen und botanischen Kenntnissen

  • Alle Transferfahrten vor Ort

  • Fährtickets zur Insel Hiiumaa

  • Verleih hochwertiger Optik auf Nachfrage

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Weitere Verpflegung

  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben

zusätzlich buchbare Leistungen

  • Reiserücktrittskostenversicherung

  • Linienflug ab Ihrem Heimathafen

    Wir empfehlen Ihnen flugbedingte klimaschädliche Emission durch einen freiwilligen Beitrag im Rahmen des vom Bundesumweltministerium geförderten atmosfair - Programms zu kompensieren.

allgemeine Hinweise

  • Die Maximalteilnehmerzahl beträgt 14 Personen. Ist diese Zahl erreicht, wird die Reise zum gleichen Termin nochmals durchgeführt, allerdings mit umgekehrten Reiseverlauf.

  • eine Verlängerung in Tallinn ist auf Anfrage möglich

  • Für die Reise benötigen Sie einen gültigen Reisepass oder Personalausweis

  • Alle Angaben vorbehaltlich Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Festbuchung

  • Veranstalter vor Ort: NaTourEst

  • Es gelten die AGB von reisen exklusiv GmbH