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Polen - Von allem etwas

Polen verzaubert seine Gäste nicht nur mit seiner wunderbaren Kultur, sondern auch mit seiner Natur. Wer auf der Suche nach vielfältiger Natur ist, wird hier fündig. Nur wenige Länder verfügen über eine so hohe Bandbreite an unterschiedlichen Landschaften. Angefangen bei den alpinen Bergen, über das Hochland, den Sumpf- und Torfgebieten, der Seenplatte bis hin zu der Ostseeküste. In Polen gibt es all das in 23 Nationalparks zu bewundern.


Der größte Nationalpark ist der Biebrza Nationalpark im Osten des Landes. Die Flüsse Biebrza und Narew bilden dort zusammen das größte Flusssystem Europas. Die Biebrza (die auch Namensgeber des Nationalparks) ist, bietet jedes Fahr im Frühjahr ein besonderes Schauspiel – der Fluss verlässt sein Bett, tritt über die Ufer und verwandelt sich in einen weit ausbreitenden See.
Aufgrund seiner Sumpf- und Torfgebiete, sowie der artenreichen Fauna und Vogelwelt ist der Nationalpark in dieser Konstellation einzigartig in Europa. In der Nähe liegt die Stadt Bialystok, von der sie bequem einen Ausflug in den Park machen können. 

Der Slowinzische Nationalpark liegt im Norden des Landes und ist mit einer Gesamtfläche von 327 km² der drittgrößte polnische Nationalpark. Er liegt an der Ostseeküste zwischen Stettin und Danzig und ist aufgrund seiner wertvollen Küstenlandschaft und den größten Wanderdünen Mitteleuropas seit 1977 als UNESCO-Biosphärenreservat ausgezeichnet.
Die Wanderdünen verleihen dem Park auch den Namen als „polnische Sahara“. Die bis zu 40 Meter hohen Sandwälle wandern pro Jahr bis zu zehn Meter, was sich auch auf die ansässige Flora und Fauna auswirkt. Auf dem knapp 35 km langen Küstenwanderweg kann man sich von der Einmaligkeit des Slowinzischen Nationalparks überzeugen.

Im äußersten Süden, an der Grenze zur Slowakei liegt der Tatra Nationalpark. Er schützt Teile der Hohen Tatra, dem einzigen Hochgebirge in Polen. Die Gebirgslandschaft mit seinen schroffen Felswänden, den verschiedenen Höhenstufen und den kristallblauen Seen besitzt seit 1993 auch den Status eines UNESCO-Biosphärenreservats.
Der Park beherbergt neben dem höchsten polnischen Berg auch über 650 Höhlen und 30 Seen, welche durch die letzte Eiszeit entstanden sind und sich durch ihr klares Wasser auszeichnen. Mit jährlich über 3 Millionen Besucher ist der Tatra Nationalpark einer der beliebtesten in Polen.  

Im Südosten der Woiwodschaft Podlachien liegt der letzte Flachland-Urwald Europas in Form vom Bialowieza Nationalpark. Diese urwüchsige Landschaft ist seit 1979 Teil des UNESCO Welterbes und die Heimat der Wisente, dem größten und schwersten Landsäugetier in Europa. Die Geschichte des Urwaldes reicht zurück bis ins Jahr 8.000 vor Chr.
Der Nationalpark dehnt sich bis nach Weißrussland aus, etwa zwei Fünftel des Parks liegen auf polnischer Seite. Im Park befinden sich mittlerweile wieder 250 freilebende Wisente, nach dem 1919 der letzte erlegt worden ist.
Die Flora des Parks ist ebenso speziell wie seine Fauna. Die Bäume haben ein Durchschnittsalter von 130 Jahren und bis jetzt wurden über 10.000 verschiedene Tierarten gezählt. Bei einem Rundgang durch den Park können sich seine Besucher ein Bild von dem ursprünglichsten Wald in Europa machen.